Hallo,
ich kenne genau dieses Problem von einem DSL-Anschluss bei einem Bekannten ebenfalls. Dort war der Grund, dass immer mehr und mehr Nachbarn (die wahrscheinlich auch zum Teil an demselben APL wie er, also Endverzweiger im Keller, angeschlossen waren!) DSL 16000 bekamen. Auch bekamen in der Straße einige Neueinzüge in Häuser, in denen zuerst ältere Menschen ohne DSL lebten, auch DSL, was das Telefonhauptkabel noch zusätzlich belastete.
Diese zunehmende Zahl von Neuanschlüssen bedeutete konsequenterweise auch mehr Störer des eigenen Anschlusses, das Signal-Rausch-Verhältnis, also die Rate, wie gut die einzelnen Trägertöne des DSL noch am Modem empfangbar und damit nutzbar waren, nahm rapide und beständig ab.
Am Anfang waren bei ihm gerade noch - bei geringem Störabstand von 6db, d.h. die Leitung war voll ausgereizt bis ans mögliche Maximum - 17696 kbit/s Bruttodatenrate möglich, diese sank dann auf 15711 und später auf noch ein wenig drunter um die 13000 ca, wenn ich mich nicht irre, ab.
Die Telekom garantiert daher grundsätzlich nur einen Bandbreitenkorridor, d.h. deine Downstream-Geschwindigkeit liegt zwischen 10.000 bis 16.000 kbit/s. Und das ist ja noch der Fall, d.h. auch die Störungsmeldung bringt wenig Abhilfe.
Ist eine wirklich dumme Situation, aber solange auch immer mehr Nachbarn DSL bekommen, ist dieser Prozess noch nicht abgeschlossen...
Viele Grüße!
Achim