powerchen schrieb:
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> Grundsätzlich muss ein Host in der Lage sein, sich auf den IGMP Querier
> einzustellen. Wenn also der Querier IGMPv2 vorgibt, dann muss ein Host ebenfalls
> IGMPv2 verwenden. Mehr ist in RFC3376 nicht definiert.
Nichts anderes hab ich behauptet.. der Host stellt sich auf den Querier ein.
> Aber: Das heisst nicht, dass die Anwendung dann auch noch läuft! Sollte eine
> Anwendung IGMPv3 spezifische Features verwendet, dann funktioniert das nur, wenn
> der Hosts ebenfalls einen IGMPv3 Protokollstack verwendet. Ein erzwungenes
> Fallback auf IGMPv2 hilft an der Stelle nicht weiter, da IGMPv2 im Vergleich zu
> IGMPv3 nur einen eingeschränkten Umfang besitzt.
Klar kann man nicht die Features von IGMPv3 im IGMPv2 Kompatibilitätsmodus nutzen. Die Anwendung muss davon aber nicht unbedingt etwas mitbekommen. Denn im Endeffekt beschränken sich die Änderungen für die Anwendungen darauf, dass sie die Quellen angeben können.
Wie der Host Stack letztlich reagiert, wenn die Anwendung einen Sourcefilter angibt er aber im Kompatibilitätsmodus ist, ist in der RFC nicht dokumentiert, oder zumindest hab ich dazu nichts gefunden. Entweder er ignoriert es komplett, oder die Filterung findet auf Hostebene statt, oder er lässt es ganz bleiben. Ich persönlich tippe auf Möglichkeit 2. Hat mal jemand den Quelltext von Windows CE?

Wie auch immer, ist die Quelle im gleichen Netz wie das Ziel gibt es keinen den es interessieren würde was der Host für einen Source-Filter angibt, von daher entweder ist das entweder der Anwendung oder dem Kernel egal, oder sie ignorieren die Pakete bei abweichender Quelladresse.
Aber warum an dieser Stelle über ungelegte Eier diskutieren? Derzeit gibt die MSTV Anwendung keine Source-Liste mit an und es ist fraglich, ob sie das je tun wird. Vielleicht läuft die Sicherung der Quelle auch über RTP oder der Stream wird in irgendeiner Form signiert, damit man nicht fremde Streams einschieben kann (hat das eigentlich schon mal jemand probiert?). Denn eine wirklich große Hilfe ist der Sourcefilter nicht, da von WAN Seite sicher schon entsprechende Maßnahmen getroffen wurden, dass nicht andere auf diese Gruppen rausstreamen können. Davon abgesehen lassen sich Quelladressen auch fälschen
> Hast Du mal nachgeschaut, wieviele Group Records die Membership-Reports
> enthalten, die beispielsweise als Antwort auf ein IGMPv3 Query gesendet werden?
Soviele wie in ein Paket reinpassen
Dass es Unterschiede gibt ist klar, aber ob die STB mit einem Report alle Groups angibt oder jede in einem Einzelnen, kann dem Endanwender letzlich egal sein, darum kümmert sich wieder der oben genannte IGMP Stack.